Abschied

Jedes Ende ist auch der Anfang von etwas Neuem. Eine Ode an das Leben stellte ich mir eigentlich anders vor, doch nur im Abschied liegt der Wert der Dinge am rechten Fleck im Herzen.

Es ist schaurig schön, zu spüren wie lebendig man ist, wenn man geht oder gehen lassen muss. Die weit geöffneten Augen helfen dann, um nicht nur den Weg zu erkennen, sondern sorgen auch dafür, dass mit fortschreitender Zeit ein gerechter Blick aus dem richtigen Winkel auf die Dinge gelingt.

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Am Anfang fällt es schwer einen Weg zu erkennen – zu vertraut war der bisherige, und auf dem neuen sind anfangs nicht einmal die eigenen Füße zu sehen. So entwickelt sich langsam ein zartes Vertrauen zurück in den eigenen Gang und allmählich auch in den Gang der Welt, die man nun alleine bezeugen muss.

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