7 Tage off – ¡Boludo!

Dreieinhalb Wochen Südamerika – genauer gesagt Kolumbien – liegen hinter mir. Durch die vielen Geschichten aber, die ich durch Argentinier, Mexikaner, Ecuadorianer, Spanier und natürlich Kolumbianer in dieser Zeit gehört habe, fühlt es sich so an, als sei ich auch in Brasilien, Chile, Argentinien und einigen anderen Ländern des Halb-Kontinents gewesen.

Santa Marta Dusk Waters

Santa Marta Dusk Waters

Ich weiß jetzt, wie Brasilien (Brasil) in brasilianischem Portugiesisch ausgesprochen wird [Brrrasiu], wie man in argentinischem Spanisch flucht [¡Boludo!], dass in Chile beim Sprechen die Oberlippe nahezu nicht zum Einsatz kommt, und dass man in Kolumbien kein Klopapier in die Toilette werfen sollte.

Vor allem aber habe ich wunderbare Menschen kennen gelernt.

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E wie Entschleunigung

Eine Woche Urlaub am Plauer See in Alt Schwerin liegen hinter mir. Eine Woche Natur pur, eine Woche Sport (Laufen, Golf, Rudern, Rodeln), eine Woche kulinarischer Genüsse – besonders Fisch ist hier zu erwähnen, und eine Woche E-Land.

Nachdem ich seit Ende Januar maximal 1 Bild pro Tag bei Instagram veröffentlicht habe, ist diese Maßgabe in den vergangenen sieben Tagen zweifellos auf maximal ein Bild pro Stunde „herabgesetzt“ worden… Zu dritt haben wir unter dem Hashtag #forellencamp unsere Eindrücke vom Plauer See, Golf in Fleesensee, Malchow, Waren und vielen anderen Orten festgehalten. Dazu waren oftmals viel Geduld und Einfallsreichtum bzw. „Beweglichkeit“ erforderlich. Denn Alt Schwerin – zumindest dort wo wir waren – ist E-Land.

E im Handy-Display stand bisher für Edge; heute wurde mir allerdings klar: E steht bzw. stand für Entschleunigung. Als bekennender Smartphone-Junkie habe ich gestern sogar nahezu komplett auf mein Apfelphone verzichtet. War ganz leicht – obwohl ich anfangs etwa 100 Mal reflexartig dorthin griff, wo sonst die Dudelbox in der Tasche oder Jacke liegt oder steckt…

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