What really matters – apart from laughing (about Mr. Me and his entourage)

Life teaches you some valuable lessons, especially when you don’t expect or desire it. But being in the eye of the storm you learn to appreciate it for a) you don’t have much of a choice and b) you can really be lifted by this if you surrender, lay down your armour and weapons and just …let go.

I guess I could tell some stories that have piled up over the last 12 months and as life rewards me for what I have accepted, praised and nourished, I just realize that I’m in a kind of flow. It’s a crazy world we are living in, no doubt. Man-made craziness though. Is there any other way of dealing with this daily madness in a more and more digital and virtual life [talking about those parts that you don’t really have power to change or withdraw from] than just laugh about it?! As they say: a day without a smile is a lost day. And a day without laughing out loud is more or less a pain in the ass.

Talking about humor on the canvass of international and American politics, laughing is essential. It’s the water you need in order to not dry up. It’s the colour in a grey world. And most of all, it’s the link between us all. No matter how we look at it or which opinion we call ours.

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Wählen muss man immer

Eins gleich vorweg: Dies ist kein Beitrag zur Unterstützung einer bestimmten Partei. Mein heutiger Blogeintrag richtet sich vielmehr gegen das von Frau Merkel eingerichtete System der präsidialen Verwaltung und soll ein Aufruf sein, am Sonntag zur Wahl zu gehen. Beides – Merkels Politikstil und das Nichtwählen – sind Totengräber einer aktiven Demokratie.

Geistige Lähmung und verbaler Durchfall – auch bei sogenannten Intellektuellen. Das ist bei Nichtwählern recht weit verbreitet. Was in der SPIEGEL-Titelgeschichte in dieser Woche dazu zu lesen war, ist schwer zu ertragen. Die Lähmung hat sich seit 2005 schleichend ausgebreitet, sehr zum Verdienst der amtierenden Bundeskanzlerin. „Die Vielfarbenkanzlerin“ wurde das in den Medien mal genannt – zutreffend. Man könnte es auch Präsidialstil, Verwaltungschefin, Aussitzerin, Machtphysik oder Königin der (Macht-)Beliebigkeit nennen.

Bulb Meadow Festival

Und nein!, es geht dabei nicht (allein!) darum, Mehrheiten zu organisieren (das kann man übrigens auch mit Vernunft und Sachverstand parteiübergreifend tun), sondern um die Mutlosigkeit unserer Volksvertreter. Letzteres mit dem ewigen Totschlagargument „Die-haben-alle-Angst-nicht-wiedergewählt-zu-werden“ garniert und dazu mit einem an Charisma-Armut, Sprachunkunst (Herr Rösler, setzen – Sechs!) und Verpackungswahrheiten versetzt, so dass man es schon nicht mal mehr wagt, von einer Persönlichkeit mit Ausstrahlung wie Obama zu träumen (ich rede dabei von der Person und nicht von Inhalten).

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