What really matters – apart from laughing (about Mr. Me and his entourage)

Life teaches you some valuable lessons, especially when you don’t expect or desire it. But being in the eye of the storm you learn to appreciate it for a) you don’t have much of a choice and b) you can really be lifted by this if you surrender, lay down your armour and weapons and just …let go.

I guess I could tell some stories that have piled up over the last 12 months and as life rewards me for what I have accepted, praised and nourished, I just realize that I’m in a kind of flow. It’s a crazy world we are living in, no doubt. Man-made craziness though. Is there any other way of dealing with this daily madness in a more and more digital and virtual life [talking about those parts that you don’t really have power to change or withdraw from] than just laugh about it?! As they say: a day without a smile is a lost day. And a day without laughing out loud is more or less a pain in the ass.

Talking about humor on the canvass of international and American politics, laughing is essential. It’s the water you need in order to not dry up. It’s the colour in a grey world. And most of all, it’s the link between us all. No matter how we look at it or which opinion we call ours.

Weiterlesen

Ein Land ist kein Unternehmen

Nach dem Laufen gestern Morgen sah ich auf meinem Handy in Facebook einen Artikel von der FAZ über das aktuelle USA-Wahlkampf-Phänomen Donald Trump:

Das Geheimnis des Trumpismus

Spontan musste ich dann dort einen Kommentar loswerden:

„Das scheint mir das selbe zu sein wie mit stillen Verehrern von #Putin. Die mehr oder weniger geheime Bewunderung von mehr oder weniger erfolgreichen Männern, die sich einen Dreck um Regeln scheren und den Eindruck vermitteln, sie könnten einen – ziemlich großen – Laden führen. Wenn man sehen will, wohin es führt, wenn das Volk glaubt, ein Milliardär könne ein Land so führen wie seine Unternehmen, der möge nach Italien schauen. #Berlusconi #Trump

Fazit: No, thanks!“

Weiterlesen

Wählen muss man immer

Eins gleich vorweg: Dies ist kein Beitrag zur Unterstützung einer bestimmten Partei. Mein heutiger Blogeintrag richtet sich vielmehr gegen das von Frau Merkel eingerichtete System der präsidialen Verwaltung und soll ein Aufruf sein, am Sonntag zur Wahl zu gehen. Beides – Merkels Politikstil und das Nichtwählen – sind Totengräber einer aktiven Demokratie.

Geistige Lähmung und verbaler Durchfall – auch bei sogenannten Intellektuellen. Das ist bei Nichtwählern recht weit verbreitet. Was in der SPIEGEL-Titelgeschichte in dieser Woche dazu zu lesen war, ist schwer zu ertragen. Die Lähmung hat sich seit 2005 schleichend ausgebreitet, sehr zum Verdienst der amtierenden Bundeskanzlerin. „Die Vielfarbenkanzlerin“ wurde das in den Medien mal genannt – zutreffend. Man könnte es auch Präsidialstil, Verwaltungschefin, Aussitzerin, Machtphysik oder Königin der (Macht-)Beliebigkeit nennen.

Bulb Meadow Festival

Und nein!, es geht dabei nicht (allein!) darum, Mehrheiten zu organisieren (das kann man übrigens auch mit Vernunft und Sachverstand parteiübergreifend tun), sondern um die Mutlosigkeit unserer Volksvertreter. Letzteres mit dem ewigen Totschlagargument „Die-haben-alle-Angst-nicht-wiedergewählt-zu-werden“ garniert und dazu mit einem an Charisma-Armut, Sprachunkunst (Herr Rösler, setzen – Sechs!) und Verpackungswahrheiten versetzt, so dass man es schon nicht mal mehr wagt, von einer Persönlichkeit mit Ausstrahlung wie Obama zu träumen (ich rede dabei von der Person und nicht von Inhalten).

Weiterlesen

Vor der eigenen Tür kehren – Auch Du, Muttilein!

Es ist äußerst beliebt, mit dem Finger auf andere zu zeigen, anstatt die Gründe für Misserfolg bei sich selbst zu suchen. Irgendwann muss man aber bei sich selbst hinsehen – es hilft nichts (anderes). Manchmal hilft einfach nur Abstand. Ohne tägliches Bemühen geht es aber nicht.

Bevor ich zu dem komme, was mich persönlich und aus mir heraus gerade betrifft, sei ein kleiner Abstecher in die deutsche Politik gestattet. Die betrifft mich als 42-jährigen Wähler spätestens im September bei der kommenden Bundestagswahl wieder, allerdings genauso an jedem einzelnen Tag – direkt vor meiner Tür.

Quadriga Italia_Roma

Quadriga Italia_Roma

Angela Merkel würde ich gerne als Bundeskanzlerin im Herbst verabschieden. Sie führt die schlechteste Regierung seit 1949 und verwaltet sich und ihren Machterhalt zu Tode. Vielmehr würde ich aber ihr Politiksystem verabschieden, denn es ist nur auf besagten Machterhalt, eine rückgratslose, beliebige Politik ohne Überzeugungen und damit ein von Frau Merkel perfektioniertes präsidiales Regieren ausgelegt. Sie ist vielmehr Präsidentin, als Kanzlerin. Sie macht reibungslose Politik – mit verheerenden Folgen. Das Schlimmste und Unerträglichste: Sie erfreut sich großer Beliebtheit, weil sie an der von ihr geführten Regierung scheinbar unbeteiligt ist.

Weiterlesen

PRISM – Patriotische Realität im System Macht

„Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die so etwas macht“, sagt Edward Snowden über das Vorgehen der NSA. Das hat wie immer zwei Seiten.

Wie SPIEGEL Online berichtet, eignet sich der amerikanische Geheimdienst NSA offenbar im großen Stil große Datenmengen von den Servern von Google, Apple, Facebook und Microsoft an.

20130610-001009.jpg

Der Satz des jungen Informatikers Snowden ist aber wichtig und richtig. Spioniert wurde zwar immer schon, aber das Problem liegt in der immer größeren Beschneidung und/oder Einschränkung von Bürgerrechten.

Ich zitiere mal „Amerimacka“ (Album: The Cosmic Game) von Thievery Corporation: „The land of the free, built on slavery.“ Die Sklaverei ist heute eine moderne, oft selbstgemachte. Sich allerdings unter dem Deckmantel der Terrorabwehr private und vor allem auch kommerzielle Daten wie im Selbstbedienungsladen anzueignen und zu benutzen, macht den mir ohnehin fremden US-amerikanischen Patriotismus vollends suspekt und führt ihn über die Grenze der (Selbst-)Perversion.

Fast 12 Jahre nach 9/11 haben die Terroristen wohl mehr erreicht als sie sich vorgenommen hatten. Traurig, aber wahr.

Das goldene Zeitalter?

Eigentlich wollte ich einem Kollegen ein Foto mit einem Kompass aus meinem privaten Bestand raussuchen, als ich auf ein 10 Jahre altes Bild aus Hannover stieß. Unweigerlich musste ich an das Champions League-Finale in zwei Tagen in London und die vieldiskutierte Frage, ob jetzt die große Zeit des deutschen (Vereins)Fußballs anbricht, denken. 

Sonnenuhr im Großen Garten (Herrenhäuser Gärten) in Hannover.

Sicher, eine Sonnenuhr ist kein Kompass, aber die Himmelsrichtungen sind auch vorhanden. Wohin geht die Reise, folge ich dem richtigen Weg? Und scheint die Sonne morgen auch noch?

Weiterlesen