7 Tage off – ¡Boludo!

Dreieinhalb Wochen Südamerika – genauer gesagt Kolumbien – liegen hinter mir. Durch die vielen Geschichten aber, die ich durch Argentinier, Mexikaner, Ecuadorianer, Spanier und natürlich Kolumbianer in dieser Zeit gehört habe, fühlt es sich so an, als sei ich auch in Brasilien, Chile, Argentinien und einigen anderen Ländern des Halb-Kontinents gewesen.

Santa Marta Dusk Waters

Santa Marta Dusk Waters

Ich weiß jetzt, wie Brasilien (Brasil) in brasilianischem Portugiesisch ausgesprochen wird [Brrrasiu], wie man in argentinischem Spanisch flucht [¡Boludo!], dass in Chile beim Sprechen die Oberlippe nahezu nicht zum Einsatz kommt, und dass man in Kolumbien kein Klopapier in die Toilette werfen sollte.

Vor allem aber habe ich wunderbare Menschen kennen gelernt.

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PRISM – Patriotische Realität im System Macht

„Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die so etwas macht“, sagt Edward Snowden über das Vorgehen der NSA. Das hat wie immer zwei Seiten.

Wie SPIEGEL Online berichtet, eignet sich der amerikanische Geheimdienst NSA offenbar im großen Stil große Datenmengen von den Servern von Google, Apple, Facebook und Microsoft an.

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Der Satz des jungen Informatikers Snowden ist aber wichtig und richtig. Spioniert wurde zwar immer schon, aber das Problem liegt in der immer größeren Beschneidung und/oder Einschränkung von Bürgerrechten.

Ich zitiere mal „Amerimacka“ (Album: The Cosmic Game) von Thievery Corporation: „The land of the free, built on slavery.“ Die Sklaverei ist heute eine moderne, oft selbstgemachte. Sich allerdings unter dem Deckmantel der Terrorabwehr private und vor allem auch kommerzielle Daten wie im Selbstbedienungsladen anzueignen und zu benutzen, macht den mir ohnehin fremden US-amerikanischen Patriotismus vollends suspekt und führt ihn über die Grenze der (Selbst-)Perversion.

Fast 12 Jahre nach 9/11 haben die Terroristen wohl mehr erreicht als sie sich vorgenommen hatten. Traurig, aber wahr.

Ziele – Wieso, mit wem, wohin?

Im Grunde formuliere ich jeden Morgen schon diese Vorgaben, die ich erreichen möchte, wenn ich mir im Büro ein Kalenderblatt ausdrucke und dort notiere, was ich bis um 18.00 Uhr erledigt haben will. Dabei lerne ich gerade erneut, diese Ziele auch so auszuwählen, zu formulieren und zu begrenzen, dass deren Erreichbarkeit mit dem Maß aller Dinge vereinbar ist – der Realität.

Selbstredend gelingt mir das nicht immer, aber schon sehr viel besser und häufiger als noch im vergangenen Jahr. Ohne Ziele geht es nun mal nicht im Leben. Sonst ist es keins.

Viele Menschen machen den Fehler, Ideale mit Zielen zu verwechseln. Gut erst einmal, überhaupt eigene Ideale zu haben. Sie sind aber nur eine Orientierungshilfe und können nicht erreicht werden. Womit wir wieder bei den Zielen wären. Ich kann sie in einem Stundenplan festhalten, im Grunde so, wie man es früher in der Schule getan hat. Ich kann sie in einem Team formulieren und verbindlich festlegen (Konsequenzen inklusive) – neuhochdeutsch: Meilensteine -, ich kann sie mir selbst gegenüber formulieren oder mit meinem (Lebens-)Partner besprechen.

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E wie Entschleunigung

Eine Woche Urlaub am Plauer See in Alt Schwerin liegen hinter mir. Eine Woche Natur pur, eine Woche Sport (Laufen, Golf, Rudern, Rodeln), eine Woche kulinarischer Genüsse – besonders Fisch ist hier zu erwähnen, und eine Woche E-Land.

Nachdem ich seit Ende Januar maximal 1 Bild pro Tag bei Instagram veröffentlicht habe, ist diese Maßgabe in den vergangenen sieben Tagen zweifellos auf maximal ein Bild pro Stunde „herabgesetzt“ worden… Zu dritt haben wir unter dem Hashtag #forellencamp unsere Eindrücke vom Plauer See, Golf in Fleesensee, Malchow, Waren und vielen anderen Orten festgehalten. Dazu waren oftmals viel Geduld und Einfallsreichtum bzw. „Beweglichkeit“ erforderlich. Denn Alt Schwerin – zumindest dort wo wir waren – ist E-Land.

E im Handy-Display stand bisher für Edge; heute wurde mir allerdings klar: E steht bzw. stand für Entschleunigung. Als bekennender Smartphone-Junkie habe ich gestern sogar nahezu komplett auf mein Apfelphone verzichtet. War ganz leicht – obwohl ich anfangs etwa 100 Mal reflexartig dorthin griff, wo sonst die Dudelbox in der Tasche oder Jacke liegt oder steckt…

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Crashing your own party

It seems to me that – like I’ve seen it many times ago – an IPO is rather a curse than a blessing:

Already after a few weeks – in this case already a few days – the according enterprise and especially its investors start wondering what an IPO is really good for. Because honestly speaking, it’s just for – more – money.

Do you know what a so-called ‚Hidden Champion‘ is?! It’s a world market-leading enterprise led by members of a family for decades, REFUSING to do an IPO. Hidden, because nobody really knows them, and Champion, because money does not put fog in their brains…

As I said before: I doubt that FB will be where it is now in 5 year’s time – expressing it kindly…

What do you think?!?

And I haven’t even started discussing the so-called business model of Mr. Zuckerberg’s enterprise…

By the way: The community which has given him so much credit until now are the same people which will be gone in the blink of an eye, if they get angry or feel cheated upon, and get the same or even better offers somewhere or from someone else…

Don’t they?

Read more: http://huff.to/JCCS63

Broken Bells playlist

This group led by James Mercer and Danger Mouse is one of my favourites this year. From their first album, here is a YouTube playlist with three wonderful live tracks (the third tune is actually called „The Ghost Inside“!).

Enjoy!

Broken Bells war ein Tipp von meiner Freundin und ist jetzt nicht mehr wegzudenken aus meinem Musik-Kosmos. Aus dem ersten Album stammen diese drei Lieder, die in sehr schönen Live-Versionen vorliegen.