It’s a Message for You

Certe volte guardo il mare,
questo eterno movimento,
ma due occhi sono pochi per questo immenso
e capisco di esser solo
e passeggio dentro il mondo
ma mi accorgo che due gambe non bastano
per girarlo e rigirarlo.

e se è vero che ci sei
batti un colpo amore mio
ho bisogno di dividere
tutto questo insieme a te

Music is the key

I went to a concert in Hamburg at the „Fabrik“ yesterday. Former Men at Work singer Colin Hay was in town and delivered a two set show full of entertainment, stories, endless humor and such a great voice!

The venue is very intimate and ideal for solo performances or Jazz concerts (saw there Manu Katché once, which was close to perfect…). I took one video (, because unfortunately, my battery was low right from the start). Who Can It Be Now? is surely one of the biggest hits in Colin’s catalogue.

Here is his idea about people expecting him to play those kind of hits at his concerts:

„Well, it’s funny to have a hit.
In fact, I had some.
Around 1984.
People expect me to play them.
Why not play them?
Of course, I play them.
I’m not a fucking idiot!“

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Homeless / I Need Love

It was a homeless man in Hollywood who got me thinking.

We’d just flown in from San Francisco; we’d been flying

And driving for weeks. This day I saw a homeless man on

The street in Hollywood. I felt the usual mix of sorrow for him,

And anger at a society that makes a man live like this.

Later on I thought about it more, he affected me differently.

He really looked together, really organised. He was a survivor.

I’m sure his life is really tough, but I felt a deep sense of

Respect for him, much more than pity. Then I asked myself,

Why did I react this way. It struck me, that here in this crazy

World, there was a man, who drives no car, who flies no plane,

Who heats no home; in a time of global warming his CO2 Emissions are pretty much zero. This homeless man in Hollywood is a model urban citizen.

I on the other hand, I live this life of good intentions,

I travel the world, I try to be aware of the earth, I sing my songs,

I look and hope for change. But out on the road, I fly everyday,

I drive everyday, I heat my home, and burn up so much fuel

That if everyone lived like me, we’d need about 4 planets

Just to keep it all going…………………….. Shit!

Funny how a homeless man in Hollywood got me thinking….

Men like him just walk the walk, and men like me………..

Well, we talk a good talk….

It was a homeless man in Hollywood…

Homeless…

[ „Homeless“, Luka Bloom – Taken from the album „Tribe“]

It may seem that these two songs and their content are miles away from each other, but having taken a closer look, you will discover that „All you need is love“. If you don’t love yourself, you won’t really live at all. And you won’t respect People & Nature.

Give yourself and your heart a home!

I’m looking forward su much to seeing Luka playing LIVE in Hamburg @ Fabrik at the end of September. Pedal on…!

Broken Bells playlist

This group led by James Mercer and Danger Mouse is one of my favourites this year. From their first album, here is a YouTube playlist with three wonderful live tracks (the third tune is actually called „The Ghost Inside“!).

Enjoy!

Broken Bells war ein Tipp von meiner Freundin und ist jetzt nicht mehr wegzudenken aus meinem Musik-Kosmos. Aus dem ersten Album stammen diese drei Lieder, die in sehr schönen Live-Versionen vorliegen.

Gedanken am Samstagmorgen

Ich las gestern in einem Tweet, dass man die besten Gedanken verpasse, wenn man sich nicht selbst reflektiere. Mein Reden. Viele Menschen neigen in dieser Hinsicht zu großer Bequemlichkeit, wenn nicht gar Ignoranz – die Rechnung kommt dann später.

Also abgesehen vom reduzierten Erlebnisgehalt und Erkenntnisgrad im eigenen Dasein, ist das natürlich auch eine Frage von „Reinigung“, Konstanten, Koordinaten, Zielen und Orientierung.

Gestern war auf Spiegel Online etwas über Meinungsabgleich und Filterfunktion(en) durch Facebook, Google etc. zu lesen. Ich habe dazu nur die Überschrift und das dazugehörige Bild gesehen, eine Landkarte mit Verbindungslinien bzw. Ballungszentren, scheinbar bezogen darauf, wer wo welche Meinung vertritt, widergibt oder ihr folgt.

Nun ist das Folgen ja seit Twitter etwas ganz anderes geworden oder hat zumindest im Online-Bereich eine eigene Dimension erlangt. Ich „folge“ auch, und mir wird „gefolgt“. Was ist die Folge davon und wieviel (mehr) an Meinung(en) gebe ich ungefiltert weiter oder folge ich, weil das Agenda Setting gerade entsprechend angesagt ist bzw. vorgenommen wurde?

In Nordafrika folgen die Menschen dem Ruf der Freiheit und online organisieren sie sich schnell und zielgerichtet. Das ist ein gutes und gesundes Wachstum, und letztlich folgerichtig. Denn ein Netz verbindet, und dieses spezielle Netz kann es schneller und besser als jedes andere. Es ist ja nur eine fortgeschrittene Art des Telefonierens, an dem zudem der ganze Planet teilnehmen kann – wenn er denn Zugang hat.

Dass jeder am besten seiner eigenen Nase folgen sollte, und nicht nur Trends, reinen Modeerscheinungen oder Wahnvorstellungen, versteht sich von selbst. Und da sind wir wieder bei den eigenen Gedanken.

Ich liege auf dem Sofa, tippe in mein iPhone in beachtlicher Geschwindigkeit, und spüre den gestrigen Abend in den Knochen. Eine 60-Stunden-Woche ging mit Chinese Boxing in Ottensen und einem anschließenden Umtrunk in der Nähe zu Ende. Der Raum jetzt gerade zwischen endgültigem Wachwerden und Aufwachen ist wie gemacht für diese Gedanken.

Nach knapp vier Wochen Twitter, zahllosen Tweets und viel Lachen und Kopfschütteln ist es Zeit für ein Zwischenfazit.

Die eigene Aufmerksamkeit wird in vielen, häufig zu vielen, Details gebunden. Das ist dann eine Frage der Selbsterziehung. Das eigene Verhalten ändert sich teilweise dramatisch, und das ist spätestens dann schlecht, wenn es nicht gewachsen ist, sondern durch die schlichte (technische) Möglichkeit bzw. Machbarkeit motiviert wird. Mit anderen Worten: Ich mache es dann nur noch, weil es geht oder weil ich es kann, z. B. mit Hilfe meines Smartphones. Da leidet schnell die sichtbare Aufmerksamkeit für Menschen am gleichen Ort, im gleichen Raum – was auch eine Frage von Respekt und Höflichkeit ist.

Ich kann damit umgehen. Ich bin jetzt 40 und kenne das Beste aus beiden Welten – offline sozialisiert und online weitergebildet und geschult. Doch Gespräche wie das, dessen unfreiwilliger Zeuge ich am Dienstag im Bok in Ottensen wurde, zeigen mir, dass die Facebook-Generation von heute das ohne eine intakte Begleitung der Eltern nicht mehr kann. Die eigene Wahrnehmung und die wechselseitige Wahrnehmung meiner „Freunde“ auf der Grundlage vorgegebener Raster und Technik ist letztlich gnadenlose Auslese und nicht selten der Weg in die Selbstentfremdung. Die Gesprächsthemen und vor allem die Art und Weise der (Selbst-)Darstellung sind leider zu oft oberflächlich, gänzlich wertend und noch häufiger völlig inhaltsleer.

Eins wird immer so bleiben: Das Leben ist offline und draußen. Bin ich online, bin ich erreichbar, und auf Linie – finde mich aber vielleicht selbst nicht (mehr). Wie mein Chef immer so schön sagt: „Wer nicht raus geht, kann nichts erleben.“

Ich fahre jetzt nach Blankenese zu meinem Optiker. Da wartet ein Steve McQueen-Poster auf mich. Das kann ich anfassen, verschenken oder mir in die Wohnung hängen. Neulich habe ich mir einen Fotoband von William Claxton über McQueen bestellt – gebraucht, denn das Buch gibt es nicht mehr. Ich habe es gerade in die Hand genommen und nehme mir jetzt die Zeit, es überhaupt mal richtig und aufmerksam anzusehen.

Und um so eine coole Sau wie Steve McQueen zu werden, muss man raus gehen und Dinge (er)schaffen, die auch in 50 Jahren noch den gleichen Wert haben werden – wenn es Facebook schon lange nicht mehr gibt und wir vermutlich schon über unsere Gedanken ins Netz gehen können.

Auch (am besten) an einem Samstagmorgen.

Musiktipp: „The World Is Outside“, The Ghosts (Album „The World is Outside“).

Virus – Botschaft aus dem eigenen Universum

Die Tage an der frischen Luft konnte ich in den letzten zwei Wochen an einer Hand abzählen. Mein Körper hat komplett gestreikt und sich bis jetzt nicht entschieden, ob er weiter auf einer Lohnerhöhung besteht oder ihm weniger Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich ausreicht.

So las ich in den Tagen über Stille und suchte die Ruhe – doch vergeblich, weil der Körper keine gab. Alles in allem eine Frage der Erwartungshaltung. Wenn von 1000 Dingen, die man im Urlaub machen wollte, am Ende gar nichts übrig bleibt, dann ist das schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Andererseits schärft es den Blick für das Wesentliche. Nach Tagen von rein gar nichts bis kaum etwas, tastete ich mich erst an das Zeitungslesen heran und dann an das gute alte Buch. Jetzt habe ich immer noch 300 Seiten meines mexikanisch-chilenischen Schinkens vor mir und werde das vor der Rückkehr ins Büro auch nicht mehr schaffen.

Die Botschaft aus meinem Inneren ist jedenfalls bei mir angekommen, und ich habe mich auf den Weg gemacht. Ich werde über Hamburger Pflaster streifen und darüber berichten. Gewohnheiten kommen auf den Prüfstand – der Hut ist in den Ring geworfen. Doch der Alltag hat bereits sein gefräßiges Maul weit aufgerissen und ich kann das Schmatzen und Grunzen schon hören. Wenn es dann erstmal dazu reicht, häufiger als bisher Na und?! zu sagen, dann ist schon viel gewonnen.

Einen guten Start in das neue Jahr! Ein Jahr, dass – so sagt mir mein Gefühl – sehr schwierig werden wird, aber auch spannend und reich an Chancen. So wie jeder Tag.