Drüber stehen | Stand above such things

In letzter Zeit hatte ich mal wieder häufiger das Bedürfnis und den Bedarf, Autogenes Training zu praktizieren. Eigentlich gilt, wenn man einmal damit angefangen hat: keinen Tag mehr ohne! 

Jeder Mensch braucht irgendeine Form des Stressausgleichs – egal welche, Hauptsache er oder sie tut etwas aktiv für sich. Ob das dann am Ende Yoga, Meditation, Muskelentspannung oder eben Autogenes Training ist, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen, ist nebensächlich. Denn jeder Mensch ist anders, und muss eben entsprechend seine passgenaue Technik oder Methode finden.

Talking about relaxation or stress reduction, lately, I fell back on Autogenous Training which I’m quite firm with, but being a human being, I always tend to stop it, when I’m (too) well…

Everybody needs a kind of technique in order to keep stress down and stay sane. Apart from multiple parallel efforts and ways to do it, one has to find out if Yoga, muscle relaxation, meditation or just Autogenous Training – only to name a few – is the right choice. In the end, it doesn’t matter what you exactly do – everybody has to follow his or her very own road -, as long as you do something at all.

Gibt der Klügere immer nach?

Obendrein – abgesehen von meinem Lieblingsaufreger-Thema Straßenverkehr – habe ich in den letzten Wochen immer wieder vor Situationen gestanden, in denen die Eltern früher sicher gesagt hätten: „Der Klügere gibt nach.“ Um es mal so zu sagen: manchmal möchte ich richtig dumm sein!

Ohne Kommunikation ist alles nichts wert. Wozu rede oder verständige ich mich mit einem anderen Menschen? In der Regel doch, wie das 2. Verb schon sagt, um mich mit Hilfe des Verstandes so zu unterhalten, dass ich am Ende mehr weiß, als zuvor – und, um die Perspektive, Sichtweise und möglicherweise Gefühlslage meines Gesprächspartners besser zu verstehen. Soweit die Annahme.

Wenn da bloß nicht Tagesform, Emotionen und Wiederholungstäter wären… 

Spätestens, wenn die eigene Familie in irgendeiner Weise involviert ist, dann ist es vorbei mit Sachlichkeit, Logik, Abstand oder gar dem berühmten „Drüberstehen“. Auch im Beruf, im Verhältnis zu Kollegen, Vorgesetzten und Kunden ist schnell ein Klima und eine emotionale Haltung entstanden, die kriegsähnliche Zustände als angenehm erscheinen lassen. Was also tun bzw. lassen?! 

What happens when it comes to you?

With traffic being a constant source of „excitement“ and charity, I’ve lately also stumbled upon situations where Mum and Dad might have said: „The wiser head gives in.“ To be honest, sometimes I’d like to be as dumb as a leaf of dry bread!

Communication is a essential part of living (with each other). Why do I talk to others? More or less for understanding each other, using the mind, in order to know more than before. And: in order to understand the perspective, view and probably also emotional situation of my conversational partner.

So far for the theory.

Then you have to face things like current shape, emotions and repeat offenders…

Not later than when it comes to family affairs, logic, objectiveness, distance or even the famous „to stand above such things“ don’t work any longer. Also in business & job, with relationships to colleagues, superiors and clients, it easily comes to a climate and emotional attitude where war-like conditions seem rather comfortable in comparison. 

So what can you do and what should be left aside?! 

Besinnung und eigene Wahrheit müssen reichen

Übermorgen habe ich ein wichtiges berufliches Treffen. Da weiß ich bereits jetzt, dass es – zumindest auf der anderen Seite – nur um Emotionen gehen wird, und kaum um Inhalte. Das ist natürlich bedauerlich und anstrengend bis hin zu sinnlos, aber es ist die Realität!

Was werde ich also tun?!

Ich werde noch freundlicher sein, als gewöhnlich. Ich werde weniger reden als gewöhnlich (auch wenn sich das kaum jemand wirklich vorstellen kann…), und ich werde mir gar nichts anmerken lassen von meiner Genervtheit etc. Kurzum: Ich werde alles tun, nur nicht das, was mein Gegenüber von mir erwartet. Das macht vor allem – wenn man es durchhält – dann auch richtig Spaß: die Irritation, die Überraschung und nicht zuletzt die eigene Souveränität. Und das tatsächliche und bildliche Umarmen.

Am Ende muss es im Leben in jeder Situation auch immer reichen, wenn ich für mich weiß, wie es wirklich ist, wie und wo die Wahrheit liegt. 

Jetzt muss ich nur noch meine Hausaufgaben machen: Ausreichend schlafen, alle Dinge vorher und rechtzeitig erledigen und mich auf das Wesentliche besinnen: die Wahrheit in mir.

Und natürlich immer: üben, üben, üben!

Contemplation and own reality have to be enough

In two days time, I have to face an important business encounter. Since I already know that – at least for the other party – it will all be only emotional, with no regard to the topics and content, my expectations are not too high and I could easily imagine to spend my time more reasonable. But the reality is how it is!

So what am I going to do?! 

I will be even more kindly. I will even talk less than usual (ok, some might say that’s impossible for me…), and I will particularly not show any reluctance concerning this situation. In short: I will completely surprise my counterpart in acting exactly the way he would never expect me to. This can be also big fun – in case you keep up with your behaviour: the irritation, the surprise and also your own sovereignty. And: the actual and symbolic embrace

In life, it has to be enough in the end when you yourself know how it really is and what the truth is.

So now, I only have to do my homework: sleep sufficiently, conclude everything before and in time and focus on the essential part: the truth in me.

Not to forget: practice, practice, practice! 

Come what May – Hopefully sunny weather in each case

In order to let me even more drown in work I just thought about writing my blog entries also in French – just a joke!

But in fact I had to talk so much French lately (mostly on the phone) that I was able to recall my deepest joy in foreign languages which I had lost during my years at university. French was „replaced“ by Italian and English remained Number one, but all my plans and goals on improving both French & Italian didn’t succeed in more than using them to name the dressings for the salad…

The same with learning a completely new language: Spanish or Portuguese, especially the latter has always been on the top of my list. You might guess the result: more or less nothing.

Due to my revised professional situation I recaptured my passion for speaking & writing in foreign languages, e. g. there is a monthly newsletter I have to do. It consists of four different language sections and I’m already very busy with English & German. Nonetheless, I’m learning also by checking & reading the French and Spanish versions.

Lately, I learned that I have just entered a period of time (in fact the next 14 years) where my communications skills are very strong and powerful. No matter if I had believed in Astrology (www.astrologyzone.com) or not, I would have had to state now: the communication rocket is flying at supersonic speed…! Travelling is also highlighted in my „sector“. Facts: Barcelona, Frankfurt, Lucerne, Zurich, Brisbane are already more or less confirmed. Flying & talking, writing and driving – it all seems to work hand in hand. Big fun!

With May just having started, June is already knocking at the back door. I’m  looking forward to doing another seminar on colours with Max Lüscher in the middle of June in Switzerland.

Unbedingt ansehen, Probe hören und bestellen: „Der 4-Farben-Mensch“ (Hörbuch)! Ein wunderbares Geschenk und eines der besten deutschsprachigen Hörbücher überhaupt.

Come what May this month – I’m prepared and heading towards the sun. Follow me & I’ll follow you…!

First time @ Neptun Award

Gestern fand im vom Aussterben bedrohten Kino Streit’s am Jungfernstieg in Hamburg der Neptun Award 2011 statt. Ich war vor Ort – und multimeditierte mir die Finger am iPhone wund. Das Event zeichnet jährlich im Wettbewerb von 5 Finalisten die beste Crossmedia-Kampagne des Jahres aus. Die für die jeweilige Kampagne verantwortliche Agentur muss vor Fachjury und Publikum performen und in 20 Minuten mit oder ohne Einspielfilme die Kampagne und deren Stringenz erklären bzw. vermitteln.

Hier der Mitschnitt der gelungen Erklärung der Veranstaltung von Moderator Harald Kratel:

Ich twitterte mir währenddessen die Finger wund, machte Fotos, drehte kurze Filme (leider keinen von der genialen „Show“ der Rampensau von Scholz & Friends), und notierte und SMSte die Einzelnoten für die Abstimmung zu jeder Präsentation. Die Timeline bei Twitter unter #neptun11 zeigt recht gut den Verlauf des Events und die „Diskussionen“ im Verlauf. Am Ende schlägt Meister (Scholz & Friends für Mercedes) den Meister der Herzen (kempertrautmann für die Initiative Vermisste Kinder) äußerst knapp, aber nicht unverdient. Das Budget der beiden Agenturen wollen wir besser nicht vergleichen…

In jedem Fall war für jeden etwas dabei: Spannung, Kurzweile, Fremdschämen (#Tenor), Inkompetenz, Begeisterung, Entertainment, Professionalität, große Emotionen, spannende Themen.

Fazit: Präsentieren ist nicht jedermanns Sache und entscheidet, wenn es eng wird bei einer Entscheidung. Und was das Thema Crossmedia angeht, ja, da ist noch – jedenfalls in der Masse – reichlich Luft nach oben. Aber bitte nicht falsch verstehen: Technik gut, richtig und zielgenau eingesetzt ist bisweilen grandios – nur um ihrer selbst willen kann sie aber genauso schnell sperrig, kompliziert, deplaziert, bemüht und desaströs wirken.

Ich freue mich auf das nächste Jahr, sage danke für die Einladung und großen Respekt an alle Beteiligten, besonders den 5 Kandidaten, die sich bis ins Finale gekämpft haben.

Wer wagt, gewinnt!

Who dares wins is something rather rarely practiced these days – at least in (German) politics. To enter a competition and to face the vote of jury and audience takes courage, drive and hard work. At yesterdays Crossmedia event in Hamburg – Neptun Award 2011 – attendants could experience all of this, and even more.

From my point of view, all the modern communications stuff is worth nothing without the human touch and the related emotions. Technique and gadgets just for the sake of themselves don’t amount to anything, but cleverly added might be that little difference between good and overwhelming.

I like the event – even before yesterday from the stories I heard about it – and am already looking forward to visiting it again next year. All in all, being there, one could witness again how important it is to think outside of the box.

A big thanx & respect for all those who have been involved in the event. See you next year!

In the year 2050, 2050

Greenpeace hatte gestern eine zeitliche Einschätzung zum Atomausstieg veröffentlicht. Gleichzeitig berichtete Franz Alt auf sonnenseite.com über eine HSBC-Studie zur Energieversorgung und Weltwirtschaft im Jahr 2050.

Ein Text von mir dazu ist in der News-Sektion von Ratingwissen zu finden. Meine Erfahrung mit der Rezeption von Themen, die bereits heute am Horizont auftauchen, aber bis zum Aktuellwerden noch scheinbar Aufschub dulden, war in den letzten Jahren eher frustrierend. Man bereitet die Themen relevant und mit Expertenunterstützung auf; dennoch muss erst Wesentliches passieren oder der Handlungs- bzw. Leidensdruck extrem anwachsen, bevor gehandelt wird.

Beim Thema Energieversorgung geht das aus zwei wesentlichen Gründen nicht: Klimaschutz und Gefahr durch nicht beherrschbare Energiequellen. Die maximale Aneinanderreihung von Ereignissen zu einer Katastrophe und die untilgbaren Bilder aus Japan haben aus dem Stand diesen Handlungsdruck aufgebaut.

Diese Themen kann man nicht aussitzen. Sie erfordern jetzt und nicht in zehn Jahren ein Handeln, und sie erfordern jetzt und nicht in 30 Jahren einen Plan, wohin die Reise gehen soll.

Und da sind wir wieder bei der Frage nach der Energieversorgung im Jahr 2050: Die BRIC-Staaten werden die Gewichte in der Weltwirtschaft weiter verschieben und es wäre eine Schande, den Technologievorsprung bei den Erneuerbaren Energien einfach dran zu geben.

Grün ist die Farbe der Hoffnung. Ob sie auch die Farbe des Handelns ist, wird sich zeigen.