Leave It Alone (Teil 2) – Ein April voller großer und kleiner Abschiede

Vorgestern Morgen um fünf, als ich bereits das zweite Mal aufwachte, fand ich keinen weiteren Schlaf. Es war keine traumlose Nacht gewesen. Im Gegenteil: noch recht frisch war die Erinnerung an mindestens zwei, eher unangenehme Träume. Sollte sich das intensive Träumen der vergangenen Tage weiter fortsetzen oder war der Gipfel jetzt erreicht?

Seit Tagen träume ich intensiv und erschöpfend. Die Verarbeitungsmaschine läuft offensichtlich auf Hochtouren. Und wie auch im gesamten April sind die Träume durchzogen von den beiden Themen Abschied und Tod. Ist es in einem Traum die Beerdigung des Vaters, oder im anderen, gleich anschließenden „nur“ die spurlos verschwundene Welt, in der ich bis eben noch gelebt hatte. Einfach niemand mehr da, den ich kenne. Plötzlich allein.

Wach. Nicht ganz allein. Neben mir liegt jemand. Vertraut. Und die Alphawellen tun ihre Arbeit…

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