7 Tage off – ¡Boludo!

Dreieinhalb Wochen Südamerika – genauer gesagt Kolumbien – liegen hinter mir. Durch die vielen Geschichten aber, die ich durch Argentinier, Mexikaner, Ecuadorianer, Spanier und natürlich Kolumbianer in dieser Zeit gehört habe, fühlt es sich so an, als sei ich auch in Brasilien, Chile, Argentinien und einigen anderen Ländern des Halb-Kontinents gewesen.

Santa Marta Dusk Waters

Santa Marta Dusk Waters

Ich weiß jetzt, wie Brasilien (Brasil) in brasilianischem Portugiesisch ausgesprochen wird [Brrrasiu], wie man in argentinischem Spanisch flucht [¡Boludo!], dass in Chile beim Sprechen die Oberlippe nahezu nicht zum Einsatz kommt, und dass man in Kolumbien kein Klopapier in die Toilette werfen sollte.

Vor allem aber habe ich wunderbare Menschen kennen gelernt.

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Der Standpunkt

Folgenden Text, den ich verloren glaubte, fand ich heute in den Untiefen der iCloud wieder. Er entstand während der unten geschilderten Situation vor nahezu exakt einem Jahr auf dem Flug von Hamburg nach Budapest. Bitte bleiben Sie während des Lesens angeschnallt!

Sind Sie auch schon mal mit dem Flugzeug geflogen? Hat da auch schon mal jemand in Ihrer Nähe gesessen, der einen eigenen Standpunkt hatte? Also einen Horizont mit einem Radius von Null?

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Ein nach eigener Aussage vielgereister junger Mann, der gerne von der „Gesellschaft“, „schlimmen“ Dingen und davon spricht wie man, also er, Dinge handhaben sollte. Rege ich mich gerade auf? Entgegen sonstigen Gepflogenheiten überhaupt nicht. Die Fassungslosigkeit allerdings, mit der ich auf die unsäglichen Parolen, das unfassbar politisch korrekte Weltbild und die Altklugheit aus der Reihe hinter mir reagiere, sind grenzenlos.

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