E wie Entschleunigung

Eine Woche Urlaub am Plauer See in Alt Schwerin liegen hinter mir. Eine Woche Natur pur, eine Woche Sport (Laufen, Golf, Rudern, Rodeln), eine Woche kulinarischer Genüsse – besonders Fisch ist hier zu erwähnen, und eine Woche E-Land.

Nachdem ich seit Ende Januar maximal 1 Bild pro Tag bei Instagram veröffentlicht habe, ist diese Maßgabe in den vergangenen sieben Tagen zweifellos auf maximal ein Bild pro Stunde „herabgesetzt“ worden… Zu dritt haben wir unter dem Hashtag #forellencamp unsere Eindrücke vom Plauer See, Golf in Fleesensee, Malchow, Waren und vielen anderen Orten festgehalten. Dazu waren oftmals viel Geduld und Einfallsreichtum bzw. „Beweglichkeit“ erforderlich. Denn Alt Schwerin – zumindest dort wo wir waren – ist E-Land.

E im Handy-Display stand bisher für Edge; heute wurde mir allerdings klar: E steht bzw. stand für Entschleunigung. Als bekennender Smartphone-Junkie habe ich gestern sogar nahezu komplett auf mein Apfelphone verzichtet. War ganz leicht – obwohl ich anfangs etwa 100 Mal reflexartig dorthin griff, wo sonst die Dudelbox in der Tasche oder Jacke liegt oder steckt…

Man gewöhnt sich einfach an alles – Gott sei Dank gilt das für beide Richtungen. Wenn man allerdings einen Job hat, bei dem (ständig) online sein nicht nur normal, sondern schon fast Pflicht ist, dann vergisst man das leicht. Es geht also – wie immer im Leben – um ein gesundes Gleichgewicht.

Daran muss man jeden Tag arbeiten. In allen Lebensbereichen.

Zum Abschluss sind wir gestern dann auf die Sommer-Rodelbahn bei Malchow und in den angrenzenden Affenwald gefahren. Einen Eindruck vom Rodeln gibt das nachfolgende Video. Von Entschleunigung kann hier allerdings keine Rede sein… Viel Spaß!

 

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