Homeless / I Need Love

It was a homeless man in Hollywood who got me thinking.

We’d just flown in from San Francisco; we’d been flying

And driving for weeks. This day I saw a homeless man on

The street in Hollywood. I felt the usual mix of sorrow for him,

And anger at a society that makes a man live like this.

Later on I thought about it more, he affected me differently.

He really looked together, really organised. He was a survivor.

I’m sure his life is really tough, but I felt a deep sense of

Respect for him, much more than pity. Then I asked myself,

Why did I react this way. It struck me, that here in this crazy

World, there was a man, who drives no car, who flies no plane,

Who heats no home; in a time of global warming his CO2 Emissions are pretty much zero. This homeless man in Hollywood is a model urban citizen.

I on the other hand, I live this life of good intentions,

I travel the world, I try to be aware of the earth, I sing my songs,

I look and hope for change. But out on the road, I fly everyday,

I drive everyday, I heat my home, and burn up so much fuel

That if everyone lived like me, we’d need about 4 planets

Just to keep it all going…………………….. Shit!

Funny how a homeless man in Hollywood got me thinking….

Men like him just walk the walk, and men like me………..

Well, we talk a good talk….

It was a homeless man in Hollywood…

Homeless…

[ „Homeless“, Luka Bloom – Taken from the album „Tribe“]

It may seem that these two songs and their content are miles away from each other, but having taken a closer look, you will discover that „All you need is love“. If you don’t love yourself, you won’t really live at all. And you won’t respect People & Nature.

Give yourself and your heart a home!

I’m looking forward su much to seeing Luka playing LIVE in Hamburg @ Fabrik at the end of September. Pedal on…!

Enttäuschung über verwehrten Wochenend-Spaß

Man kennt es ja nun schon: je mehr Skandal in der heimischen Liga, desto mehr „flüchtet“ die italienische Nationalmannschaft in den Erfolg. So geschehen 1982 und 2006 vor dem WM-Titelgewinn und – wie es aussieht – auch 2012.

Doch dieses Mal ist es besonders nervig, denn unter Wert geschlagen zu werden, tut besonders weh. Gestern – Achtung, Phrase! – ließ der Gegner aber kein besseres deutches Team zu. Dass die Italiener den Deutschen nicht liegen, kann man nicht nur aus der gestern erneut bestätigten Bilanz der bisherigen EM- und WM-Turniere ablesen. Es ergibt sich auch aus der Statistik der Länderspiele beider Teams gegeneinander.

Warum das so ist?

Mehmet Scholl, der übrigens mit Abstand beste mediale Begleiter des Turniers, brachte es auf den Punkt: von Kindesbeinen an sind und werden die Spieler der Squadra Azzurra taktisch geschult. Sie nehmen das Taktik-Einmaleins quasi bereits mit der Muttermilch auf. Und taktische Fehler des Gegners bestrafen sie sofort, eiskalt und effizient. Zudem lässt sie Cesare Prandelli auch konsequent nach vorne spielen. Anders kann es auch gar nicht sein, denn beim Tempo-Fußball dieser EM konnten sich selbst die Griechen nicht mehr einfach komplett hinten rein stellen. Entsprechend ansehnlich waren dann auch ihre Leistungen.

Die italienische Mannschaft ist bei aller Enttäuschung (aus deutscher Sicht) auch nicht gerade unsympathisch. Was mir besonders gut gefallen hat, waren Demut vor dem Sport und Respekt vor dem Gegner. Das spiegelte sich auch in den Kommentaren nach dem Spiel wieder. Respekt und Gratulation auch dafür.

Ich hoffe sehr – und dieser Beigeschmack bleibt leider auch seit Jahren -, dass Verfehlungen im italienischen Spielbetrieb mit allen Konsequenzen geahndet werden und sich (und uns) Spieler und Klub-Verantwortliche auch im Hinblick auf das Financial Fair Play in Zukunft mal ihre hausgemachten Skandale sparen. Spielerisch nötig haben sie es aktuell nicht, aber die Versuchung scheint ja immer wieder größer zu sein. Da Herr Berlusconi scheinbar politisch im Abseits steht und auch gesetzgeberische Tricks die Budgets und Bilanzen der italiensichen Vereine in Zukunft nicht mehr retten können, bin ich verhalten zuversichtlich.

Auch, wenn es schwer fällt: Glückwunsch, Italien! Ich drücke ihnen jetzt auch die Daumen, denn Spanien muss es nun wirklich nicht (mehr) sein. Italien ist für die Deutschen ja so etwas wie eine Hassliebe, denn die Italiener haben Stil, sie sind ein mehr als beliebtes Urlaubsland und sie besitzen die (im Fußball durchaus hilfreiche) notwendige Schlitzohrigkeit.

Mal sehen, ob sich Mario Balotelli auch im Endspiel so im Griff hat, wie bisher.

Auch, wenn es nur ein schwacher Trost ist: Weder im WM-Halbfinale 2006 gegen Italien, noch EM-Finale 2008 und WM-Halbfinale 2010 jeweils gegen Spanien war die deutsche Mannschaft in der Lage, so viel Druck aufzubauen (wie in der 2. Halbzeit gestern) und so viele Chancen zu erspielen. Das zeigt, wie gut sich das Team weiterentwickelt hat und wie gut das Spielermaterial mittlerweile ist. Ich denke, Marco Reuss wird in Zukunft immer von Anfang an spielen – Dortmund kann sich mehr als auf ihn freuen.

Ich plane seit gestern jedenfalls meinen Sommerurlaub in Brasilien 2014…

Drüber stehen | Stand above such things

In letzter Zeit hatte ich mal wieder häufiger das Bedürfnis und den Bedarf, Autogenes Training zu praktizieren. Eigentlich gilt, wenn man einmal damit angefangen hat: keinen Tag mehr ohne! 

Jeder Mensch braucht irgendeine Form des Stressausgleichs – egal welche, Hauptsache er oder sie tut etwas aktiv für sich. Ob das dann am Ende Yoga, Meditation, Muskelentspannung oder eben Autogenes Training ist, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen, ist nebensächlich. Denn jeder Mensch ist anders, und muss eben entsprechend seine passgenaue Technik oder Methode finden.

Talking about relaxation or stress reduction, lately, I fell back on Autogenous Training which I’m quite firm with, but being a human being, I always tend to stop it, when I’m (too) well…

Everybody needs a kind of technique in order to keep stress down and stay sane. Apart from multiple parallel efforts and ways to do it, one has to find out if Yoga, muscle relaxation, meditation or just Autogenous Training – only to name a few – is the right choice. In the end, it doesn’t matter what you exactly do – everybody has to follow his or her very own road -, as long as you do something at all.

Gibt der Klügere immer nach?

Obendrein – abgesehen von meinem Lieblingsaufreger-Thema Straßenverkehr – habe ich in den letzten Wochen immer wieder vor Situationen gestanden, in denen die Eltern früher sicher gesagt hätten: „Der Klügere gibt nach.“ Um es mal so zu sagen: manchmal möchte ich richtig dumm sein!

Ohne Kommunikation ist alles nichts wert. Wozu rede oder verständige ich mich mit einem anderen Menschen? In der Regel doch, wie das 2. Verb schon sagt, um mich mit Hilfe des Verstandes so zu unterhalten, dass ich am Ende mehr weiß, als zuvor – und, um die Perspektive, Sichtweise und möglicherweise Gefühlslage meines Gesprächspartners besser zu verstehen. Soweit die Annahme.

Wenn da bloß nicht Tagesform, Emotionen und Wiederholungstäter wären… 

Spätestens, wenn die eigene Familie in irgendeiner Weise involviert ist, dann ist es vorbei mit Sachlichkeit, Logik, Abstand oder gar dem berühmten „Drüberstehen“. Auch im Beruf, im Verhältnis zu Kollegen, Vorgesetzten und Kunden ist schnell ein Klima und eine emotionale Haltung entstanden, die kriegsähnliche Zustände als angenehm erscheinen lassen. Was also tun bzw. lassen?! 

What happens when it comes to you?

With traffic being a constant source of „excitement“ and charity, I’ve lately also stumbled upon situations where Mum and Dad might have said: „The wiser head gives in.“ To be honest, sometimes I’d like to be as dumb as a leaf of dry bread!

Communication is a essential part of living (with each other). Why do I talk to others? More or less for understanding each other, using the mind, in order to know more than before. And: in order to understand the perspective, view and probably also emotional situation of my conversational partner.

So far for the theory.

Then you have to face things like current shape, emotions and repeat offenders…

Not later than when it comes to family affairs, logic, objectiveness, distance or even the famous „to stand above such things“ don’t work any longer. Also in business & job, with relationships to colleagues, superiors and clients, it easily comes to a climate and emotional attitude where war-like conditions seem rather comfortable in comparison. 

So what can you do and what should be left aside?! 

Besinnung und eigene Wahrheit müssen reichen

Übermorgen habe ich ein wichtiges berufliches Treffen. Da weiß ich bereits jetzt, dass es – zumindest auf der anderen Seite – nur um Emotionen gehen wird, und kaum um Inhalte. Das ist natürlich bedauerlich und anstrengend bis hin zu sinnlos, aber es ist die Realität!

Was werde ich also tun?!

Ich werde noch freundlicher sein, als gewöhnlich. Ich werde weniger reden als gewöhnlich (auch wenn sich das kaum jemand wirklich vorstellen kann…), und ich werde mir gar nichts anmerken lassen von meiner Genervtheit etc. Kurzum: Ich werde alles tun, nur nicht das, was mein Gegenüber von mir erwartet. Das macht vor allem – wenn man es durchhält – dann auch richtig Spaß: die Irritation, die Überraschung und nicht zuletzt die eigene Souveränität. Und das tatsächliche und bildliche Umarmen.

Am Ende muss es im Leben in jeder Situation auch immer reichen, wenn ich für mich weiß, wie es wirklich ist, wie und wo die Wahrheit liegt. 

Jetzt muss ich nur noch meine Hausaufgaben machen: Ausreichend schlafen, alle Dinge vorher und rechtzeitig erledigen und mich auf das Wesentliche besinnen: die Wahrheit in mir.

Und natürlich immer: üben, üben, üben!

Contemplation and own reality have to be enough

In two days time, I have to face an important business encounter. Since I already know that – at least for the other party – it will all be only emotional, with no regard to the topics and content, my expectations are not too high and I could easily imagine to spend my time more reasonable. But the reality is how it is!

So what am I going to do?! 

I will be even more kindly. I will even talk less than usual (ok, some might say that’s impossible for me…), and I will particularly not show any reluctance concerning this situation. In short: I will completely surprise my counterpart in acting exactly the way he would never expect me to. This can be also big fun – in case you keep up with your behaviour: the irritation, the surprise and also your own sovereignty. And: the actual and symbolic embrace

In life, it has to be enough in the end when you yourself know how it really is and what the truth is.

So now, I only have to do my homework: sleep sufficiently, conclude everything before and in time and focus on the essential part: the truth in me.

Not to forget: practice, practice, practice!