Crashing your own party

It seems to me that – like I’ve seen it many times ago – an IPO is rather a curse than a blessing:

Already after a few weeks – in this case already a few days – the according enterprise and especially its investors start wondering what an IPO is really good for. Because honestly speaking, it’s just for – more – money.

Do you know what a so-called ‚Hidden Champion‘ is?! It’s a world market-leading enterprise led by members of a family for decades, REFUSING to do an IPO. Hidden, because nobody really knows them, and Champion, because money does not put fog in their brains…

As I said before: I doubt that FB will be where it is now in 5 year’s time – expressing it kindly…

What do you think?!?

And I haven’t even started discussing the so-called business model of Mr. Zuckerberg’s enterprise…

By the way: The community which has given him so much credit until now are the same people which will be gone in the blink of an eye, if they get angry or feel cheated upon, and get the same or even better offers somewhere or from someone else…

Don’t they?

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Unser Industrie-Leben

Vorgestern im Auto hörte ich im Radio einen Beitrag über artgerechte Tierhaltung und über deren Realität. Ich hatte mich gerade aus dem Büro ausgesperrt und es dauerte ein wenig, bis die gesprochenen Worte mich wirklich erreichten, da ich gerade noch gehetzt hinter einem Ersatzschlüssel hergefahren und mit den Gedanken noch bis kurz zuvor eher mit Logistik beschäftigt gewesen war.

Je länger ich der Radioreportage zuhörte, desto ruhiger wurde ich.

Ehe ich mich versah, stand ich in einer Legehennenbatterie und im Schweinestall, der sich als Schweinehalle ohne Auslauf und angemessenen Bodenbelag entpuppte – tief in meinen eigenen Exkrementen und war zu schwach, um selbst mein Körpergewicht zu halten. Ich fiel ständig wieder hin und konnte mich nur durch den Druck meiner Leidensgenossen vorübergehend auf den Beinen halten. Meine Kniegelenke schmerzten höllisch und ohne Ablass. In wenigen Stunden würde ich zu einer tagelangen Fahrt nach Osten aufbrechen. Meine Atemwege waren von den Dämpfen meines eigenen Kots stark irritiert und seit Wochen wurde meine Antibiotika-Dosis beständig weiter erhöht.

Ich war halb Huhn, halb Schwein – halb Mensch, halb Tier.

Ich sehnte mich nach einem Atemzug an reiner Luft und in der Freiheit einer Wiese. Die Sonne hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Der Preis für ihren Anblick ist meine letzte Reise. Meine Begleiter sind nicht besser dran. Hier überlebt nur der Stärkere. Doch wozu weiter leben?

Warum spart der Mensch zuallererst an der Qualität seiner Nahrung? Warum will er von allem immer das Beste haben, ist aber zu oft nicht bereit oder kann es sich nicht leisten, seinen Körper zu pflegen?

Sicherlich haben immer mehr Menschen in Deutschland die Lust und das Bedürfnis für sich selbst – für gute Nahrung – zu sorgen. Dieter Moor ist sicherlich einer der bekannteren Aussteiger aus dem post-industriellen Nahrungssystem. Das kann sich zum einen aber nicht jeder leisten, geschweige denn sind die meisten dazu bereit. Was für unsere Vorfahren noch normal war, ist für uns (in den Großstädten) Welten entfernt. 

Das Essen, dass ich selbst gejagt, angebaut, erzeugt, gekocht und/ oder zubereitet habe, schmeckt nicht nur anders, es ist auch artgerecht. Schlecht natürlich, wenn ich mich selbst nicht artgerecht behandle.

Gas und Wasser – Monopol(y)

Der eine Konzern hat ein Quasi-Gas-Monopol, der andere belügt alle und vor allem sich selbst über die Sicherheitsstandards seiner Atomkraftwerke, und der dritte investiert in den wertvollsten Rohstoff von allen: Wasser. Bei allem geht es immer um globale Märkte, um Macht und letztlich die Rendite.

Mitte Januar sah ich auf Arte den Film „Gas Monopoly“ von Martin Leidenfrost. Ein geistreicher, spannender, beängstigender und filmisch sowie erzählerisch sehr gut aufbereiteter Bericht über die Gas-Industrie und den Wettlauf zwischen „Nordstream“ und „NABUCCO“, zwei Pipeline-Projekten, die Europas Gasversorgung für die Zukunft sichern sollen.

Die Highlights des Films sind sicherlich die süffisant geführten Interviews. Leidenfrost spricht fließend Russisch. Das hilft sowohl im Gespräch mit Arbeitern in der Kneipe, als auch im Gesprächsschach mit dem Vizepräsidenten von Gazprom in Moskau. Der zuständige türkische Minister lässt sich ebenso wenig in die Karten schauen und selten konnte man Macht und „Interessenvertretung“ so sprachlos bewundern.

Das ZDF hat ebenfalls einen Film zum Thema Gas produziert, allerdings nur halb so lang wie der des österreichischen Journalisten und Filmemachers Leidenfrost. Heute morgen stieß ich mehr oder weniger durch Zufall bei YouTube auf den Beitrag.

Die Player im Gasmarkt sind überschaubar. Es pendelt zwischen Mono- und Oligopol und es geht hier nicht manchmal, sondern ständig um Milliarden. Auch hier steht von Haus aus die Gesundheit des Menschen maximal an 2. Stelle. Sei es bei der Belastung der Arbeiter oder für Grund und Boden beim sog. Fracking. Am Ende muss irgendwer die Zeche zahlen. 

Es geht fast immer um Energie und Versorgung. Unser Körper braucht letztlich auch ständig Energie.  Sicherlich kann und muss ich mir nicht die Last der gesamten Welt auf die Schultern laden. Doch Gedanken sollte ich mir schon darüber machen, was z. B. in Russland und bei mir vor der Haustür bei der Gasförderung und auch generell passiert, was in meinem Essen enthalten ist und woher ich unbelastetes Wasser bekomme.

Die Technik, die mehr denn je zu unserem Alltag gehört und uns schleichend von der natürlichen Wirklichkeit entfernt, kann helfen Probleme zu lösen, kann aber auch neue schaffen. Ich verachte Verschwendung und ich brauche mich aber auch nicht in romantischem Sozialkitsch zu wälzen.

Apropos Wälzen: Warum nicht (wieder) mehr im Dreck wälzen und diesen natürlichen Schatz auch schätzen?! Dazu ein Buchtipp: „Dreck: Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert“ von David R. Montgomery.

Es ist am Ende wie immer ganz einfach: jeder muss zuerst immer vor der eigenen Tür kehren. Das war auch schon in der vorindustriellen Zeit nicht anders.

Den Neid der anderen muss man sich hart erarbeiten

Scheinbar gilt das nunmehr auch für Borussia Dortmund – zumindest auf nationaler Ebene. Bisher war es stets Bayern München, das sich bestimmte Einschätzungen gefallen lassen musste: von „eiskalt“, über „gnadenlose Chancenverwertung“ bis hin zum (welt-)berühmten „Bayern-Dusel“.

Ich gratuliere Borussia Dortmund zum verdienten Gewinn nicht nur der Meisterschaft, sondern jetzt auch des DFB-Pokals. Das erste Double in der 103-jährigen Vereinsgeschichte.

Wie ist das nun mit dem „BVB-Dusel“? Oder nutzt Dortmund nur eiskalt und hocheffizient seine (Konter-)Chancen?

Als nicht ganz objektiver Beobachter stelle ich fest, dass die Herren Reif und Réthy (letzterer beim ZDF übrigens immer noch Erbe des ersteren – ein Umstand, der fast 20 Jahre nach dem Erbfall den Wunsch nach Verrentung immer größer werden lässt) nicht geeignet sind, diese Fragen adequat zu kommentieren, geschweige denn zu beantworten.

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Come what May – Hopefully sunny weather in each case

In order to let me even more drown in work I just thought about writing my blog entries also in French – just a joke!

But in fact I had to talk so much French lately (mostly on the phone) that I was able to recall my deepest joy in foreign languages which I had lost during my years at university. French was „replaced“ by Italian and English remained Number one, but all my plans and goals on improving both French & Italian didn’t succeed in more than using them to name the dressings for the salad…

The same with learning a completely new language: Spanish or Portuguese, especially the latter has always been on the top of my list. You might guess the result: more or less nothing.

Due to my revised professional situation I recaptured my passion for speaking & writing in foreign languages, e. g. there is a monthly newsletter I have to do. It consists of four different language sections and I’m already very busy with English & German. Nonetheless, I’m learning also by checking & reading the French and Spanish versions.

Lately, I learned that I have just entered a period of time (in fact the next 14 years) where my communications skills are very strong and powerful. No matter if I had believed in Astrology (www.astrologyzone.com) or not, I would have had to state now: the communication rocket is flying at supersonic speed…! Travelling is also highlighted in my „sector“. Facts: Barcelona, Frankfurt, Lucerne, Zurich, Brisbane are already more or less confirmed. Flying & talking, writing and driving – it all seems to work hand in hand. Big fun!

With May just having started, June is already knocking at the back door. I’m  looking forward to doing another seminar on colours with Max Lüscher in the middle of June in Switzerland.

Unbedingt ansehen, Probe hören und bestellen: „Der 4-Farben-Mensch“ (Hörbuch)! Ein wunderbares Geschenk und eines der besten deutschsprachigen Hörbücher überhaupt.

Come what May this month – I’m prepared and heading towards the sun. Follow me & I’ll follow you…!