In der Servicewüste eines Service-Providers

Am Wochenende hat alles mit dem iPhone angefangen, und endete mit debitel. 10 Jahre Kunde – warum nur? Diese feststellende Frage beschäftigt mich seit Wochen, vor allem jedes Mal dann, wenn ich in Versuchung geriet, das iPhone zu erwerben.

Dieses Mal ist die Micro-SIM-Karte der Stein des Anstoßes gewesen. Sie kostet mehr, als beim Netzanbieter selbst (Unverschämtheit!), sie kann nicht im Shop im Shop (z. B. Stand im Saturn) bestellt werden („Dann müssen Sie die Hotline anrufen.“), und der reine Shop mit dem grünen Schild oben drüber ist in der Hamburger Innenstadt an einem Samstag schon um 18.00 Uhr geschlossen. Schon mal was von Customer Relationship Management gehört?!

Es reicht jetzt.

Der Ärger (über die Jahre) ist groß – auch über die eigene Inkonsequenz. Die Kündigung geht diese Woche noch raus. Sie ist überfällig. Grottenschlechter Service, ständige Werbung von der Targo-Bank, Interesse nur, wenn etwas verkauft werden soll, und und und…

Die Dame, die am Samstag neben mir im Apple-Shop im Alstertal saß, berichtete mir von zu erwartenden Problemen mit der kleinen, neuen SIM-Karte. Sie hat deshalb eigens den Anbieter gewechselt und wird den besagten Service-Provider kündigen, weil sie einfach nur wollte, das alles einfach nur funktioniert.

Das ist übrigens das Kunden-Grundrecht schlechthin. Neben dem auf Service.

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