Banging on the door (again)

Tatort Dammtor Bahnhof Hamburg. Ehe ich mich versehe, bin ich gegen eine Glastür gerannt. Die Filialleitung der Fastfood-Kette mit dem gelben M hatte über Nacht beschlossen, nicht mehr als Durchgangsort fungieren zu wollen. Folge: Zwei Türen im Abstand von 10 Zentimetern, die erste geht auf, die zweite hält (einen) auf. Schmerzhaft.

Der Ärger über die mangelnden Hinweise auf die (Ver-)Änderung und die nicht verschlossene erste Tür reicht von Schimpftiraden bis hin zu angedachten Schadensersatzklagen wg. Verbeulung der Stirn. Als ich oben auf dem Bahnsteig auf die S-Bahn warte, kommt mir Banging on the door von den Simple Minds in den Sinn. Ein unterschätzter Song mit wunderbarem Instrumental-Intro.

Apropos. Verschlossene Türen begegnen einem immer wieder. Das betrifft vor allem auch unliebsame Gewohnheiten. Die Tür ist dort meistens nur kurz und nur einen Spalt offen, und wenn man sie nicht sofort und entschieden öffnet und hineingeht, bleibt alles beim alten. Diese Erkenntnis ist nicht neu aber gerade wieder sehr aktuell. Umso schöner, wenn sich wider Erwarten nicht nur reichlich Türen öffnen, sondern von ihnen auch Gebrauch gemacht wird.

Heute Nachmittag bin ich dann (auch prompt) zur königlichen Konkurrenz marschiert. Das Whopper-Menü hat mir dann aber auch keine Türen geöffnet, sondern eher den Magen verschlossen. Womit wir wieder bei bestimmten Gewohnheiten wären…

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